Nach einer langen Nacht haben wir entschieden, dass es heute eine Flachetappe werden soll. Nach gutem Frühstück klickten wir die Schuhe in die Pedale und es ging bei warmen Wetter durch die Obstplantagen in Richtung St. Pauls wo es die einzigsten nennenswerten hm in Angriff genommen wurden. 200 hm später ging es dann weiter nach Kaltern, wo wir eine Pause einlegten. Da uns das Essen sehr gemundet hat, beschlossen wir die Heimreise auf dem Etschtalradweg zu bestreiten. Dort angekommen setzte sich gleich wieder Fauli an die Spitze und wir sammlten sämtliche Rennradfahrer mit über 40 kmh ein. Das hatte zufolge, dass einige überholte Radfahrer sich dazu berufen fühlten sich in unseren Windschatten zu hängen und als Niesnutzer die Arbeit vom Team Attacke auszunutzten. Als Kapitän eine Blasenschwäche ereilte und er den ganzen Zug anhielt, sahen wir erst die anderen Radfahrer die an unserm Hinterrad klebten. Da diese keine Blasenschwäche hatten, fuhren sie jetzt selber im Wind. Als sich unser Team wieder in Bewegung setzte hatten wir nur noch wenige km bis nach Tscherms. Nach ca. 75km und 500 hm erreichten wir unsere Unterkunft.
Tag 1.
Am Do. zog es Bergschnecke, Fauli und Kapitän für 4 Tage in die Berge nach Südtirol. Schnell waren die 5,5 Std. mit dem Alpenexpress bewältigt und man befand sich in Tscherms bei Lana. Mit einem Begrüßungsgetränk und einem großen langen UUUUUUUUUU UUUU(Insider) wurden die Fahrer des Team Attacke 70% von dem Tennisclup Bad Rappenau empfangen. Am nächsten morgen wurden reichlich Kohlenhydrate beim Frühstück getankt. An diesem Tag hatten wir einen Gastfahrer Tom dabei. So bestand die Mannschaft aus 4 Fahrern. Bergschnecke und Fauli Übernahmen die Spitze und breschten mit 42 km/h Richtung Mendelpass. Am Anstieg musste Gastfahrer Tom dem hohen Tempo tribut zollen. Schnell setzten sich die Fahrer des Team Attacke 70% ab und fuhren ca. 5 km zusammen bergauf. Plötzlich zog Fauli das Tempo an und es konnte nur noch Kapitän das Tempo mitgehen. Ca. 3 km vor der Passhöhe konnte auch Kapitän das Hinterrad von Fauli nicht mehr halten. So Kurbelte Fauli die Letzten Kehren in Richtung Passhöhe alleine nach oben. Als alle auf der Passhöe angekommen sind suchten alle Zuflucht in einem Restaurant, wo sich alle aufwärmten. Als die Fahrt weiter gehen sollte ging die Pannenserie los. Befor wir starten wollten, stellten wir fest, dass Tom einen Platten hatte. Nachdem der Reifen geflickt war, ging es in die Abfahrt. Nach 2 km mussten wir wieder einen Zwangsstop einlegen da Bergschnecke einen Platten am Vorderrad hatte. Nach der Abfahrt ging es wieder ca. 500 hm zum Gampenpass nach oben. Dort zeigte sich das gleiche Bild wie beim Mendelpass. Als wieder alle versammelt waren ging es in die Abfahrt Richtung Lana. Bei der Abfahrt hatte Fauli noch 2 Platten. So hatten wir 4 mal Defekt nur Kapitän hatte kein Defekt. Gesund und müde im Hotel angekommen ging es gleich unter die Dusche.